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LSV-Pressemitteilung vom 17. März 2023

Landessportverband ehrt langjährig erfolgreiche Absolvent*innen des Deutschen Sportabzeichens 15.731 Orden des Sports in Schleswig-Holstein verliehen Rund 60 Frauen und Männer aus Schleswig-Holstein, die das Deutsche Sportabzeichen bereits mindestens 35mal erlangt haben, standen am Freitag, 17. März, im Kieler „Haus des Sports“ im Mittelpunkt. Der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) hatte sie zu einer Ehrungsveranstaltung nach Kiel eingeladen.

Barbara Ostmeier, LSV-Vorstandsmitglied und Vorsitzende des LSV- Breitensportausschusses, beglückwünschte die zu Ehrenden während einer Talkrunde zu Beginn der Veranstaltung zu ihren außergewöhnlichen Leistungen. Das Deutsche Sportabzeichen – dieser älteste deutsche „Sport-Orden“ – sei für die Ausgezeichneten lebensbegleitend. Ostmeier dankte besonders den Sparkassen in Schleswig-Holstein, die als langjähriger Partner des organisierten Sports auch
das Sportabzeichen auf vielfältige Art und Weise unterstützen.

„Das Deutsche Sportabzeichen ist das einzige staatliche Ehrenzeichen weltweit, das für sportliche Leistungsfähigkeit und überdurchschnittliche Fitness verliehen wird. Es genießt nach wie vor eine große Akzeptanz in der Bevölkerung“, betonte Ostmeier den hohen Stellenwert des Deutschen Sportabzeichens. Der älteste „Deutsche Fitnessorden“ außerhalb des Wettkampfsports ist auch nach über 100 Jahren noch aktuell. In Schleswig-Holstein ist die Begeisterung für die sportliche Herausforderung nach wie vor bemerkenswert, auch wenn die Corona-Pandemie am Sportabzeichen nicht spurlos vorbeigegangen ist: Insgesamt 15.731 Sportabzeichen wurden im nördlichsten Bundesland im vergangenen Jahr abgenommen. Alle Absolvent*innen erbrachten die dafür erforderlichen Leistungsnachweise innerhalb eines Kalenderjahres. Kernsportarten waren dabei unverändert Leichtathletik, Schwimmen und Turnen.

Die Sparkassen in Schleswig-Holstein, langjährige zuverlässige Partner des LSV, haben bereits in den letzten Jahren ihr Engagement für das Deutsche Sportabzeichen verstärkt und fördern hier insbesondere die Sportabzeichen-Wettbewerbe. Diese richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Vor kurzem konnten sich knapp 50 erfolgreiche Teams über jeweils 500 Euro für die Mannschaftskasse freuen, 192 Teams hatten sich insgesamt beteiligt. Auch für Schulklassen war wieder ein Wettbewerb ausgeschrieben. Auch hier war die Resonanz äußerst positiv: 120 Klassen aus dem ganzen Land haben mitgemacht, 30 von ihnen konnten sich über 500 Euro für die Klassenkasse freuen.  ie Mittel für diese Sportabzeichen Wettbewerbe stammen aus der Lotterie der Sparkassen, dem Los-Sparen.

„Die schleswig-holsteinischen Sparkassen unterstützen die Sportvereine und das Deutsche Sportabzeichen aus Überzeugung, weil wir es für wichtig halten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis ins hohe Alter zum regelmäßigen Sporttreiben zu animieren – ob alleine oder im Team. Die Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen sind eine gute Gelegenheit, die eigene Fitness unter Beweis zu stellen“, sagte Dr. Bernd Brandes-Druba, Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, im Rahmen der Ehrungsveranstaltung in Kiel.

Die Ehrungen wurden vorgenommen von Barbara Ostmeier, Dr. Bernd Brandes-Druba und Jens Hartwig, dem Sportabzeichenbeauftragten des Landessportverbandes Schleswig-Holstein.

Insgesamt 101 Erwerber*innen haben im vergangenen Jahr das Sportabzeichen mit der Zahl 35 und mehr abgelegt.

Herausragend sind dabei sind Klaus Erbguth aus Lübeck und Uwe Feldmann aus Kiel, die bereits 70 bzw. 65mal die Prüfungen erfolgreich abgelegt haben.

Zum 60. Mal konnten Klaus Büngeler aus Kiel, Dieter Schott aus Bad Malente und Uwe Kock aus Kiel das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich ablegen.

Auf 55 erfolgreiche Prüfungen blicken Hans-Günther Schoof aus St. Michaelisdonn, Ingo Schwarz aus Kiel, Günter Lilie aus List/Sylt, Ilse Sievert von der Insel Fehmarn und Gerhard Deckner aus Kiel zurück.

Zum 50. Mal waren dreizehn Frauen und Männer erfolgreich: Helmut Meyer aus Heide, Peter Mahn aus Flensburg, Uwe Nickel aus Büchen, Heinz-Werner Rose aus Schwarzenbek, Werner Frenz aus Krummesse, Hans Walter aus Kronshagen, Holger Herbst aus Leck, Jens Nielsen aus Halstenbek, Karin Schröder aus Süderauerdorf, Klaus-Peter Kragge aus Wilster, Manfred Nastaly aus Glückstadt und Peter Bergholz aus Hamburg.

Auf 45 erfolgreiche Prüfungen können 19 Frauen und Männer zurückblicken. 26 Frauen und Männer legten das Sportabzeichen 40mal und 33 Frauen und Männer 35mal ab.

Darüber hinaus wurden sieben langjährige Sportabzeichen-Prüfer*innen in Kiel geehrt, um stellvertretend den zahlreichen ehrenamtlichen Helfer*innen zu danken, „ohne die der Klassiker „Deutsches Sportabzeichen“ nicht funktionieren würde“, so LSV-Vorstandsmitglied Barbara Ostmeier. Herausragend hierbei ist Horst Flöter aus Mölln, der seit 61 Jahren bei Wind und Wetter Sportabzeichen-Prüfungen abnimmt.

„Wir wissen, dass diese Ehrungsveranstaltung in Kiel für unsere erfolgreichsten aktiven Sportabzeichen-Absolventinnen und -Absolventen einen hohen Stellenwert hat und auch wir möchten ihnen einen würdevollen Rahmen für diese herausragenden sportlichen Leistungen bieten und damit unsere Wertschätzung für das Geleistete auszudrücken. Daher sind wir sehr froh, dass die Übergabe in diesem Jahr wieder persönlich stattfinden konnte“, sagt Jens Hartwig, der Sportabzeichenbeauftragte des Landessportverbandes Schleswig-Holstein

Hinweis: Bei der Ehrung waren keine Sportler*innen aus den Kreisen Plön, Segeberg und der Hansestadt Lübeck (Ausnahme: Klaus Erbguth) anwesend. Die dortigen Kreissportverbände führen eigene Ehrungsveranstaltungen durch. Die Fotos der Ehrungsveranstaltung stehen honorarfrei zum Abdruck zur Verfügung.

Foto (l. n. r.): Jens Hartwig (Beauftragter für das Deutsche Sportabzeichen im LSV), Wilma Bleich aus Glückstadt (Zahl 40), Doris Westphal aus Itzehoe (Zahl 40), Manfred Boll aus Nortorf (Zahl 45) und Barbara Ostmeier (LSV-Vorstandsmitglied)

Foto ( v. l. n. r.): Jens Hartwig (Beauftragter für das Deutsche Sportabzeichen im LSV), Karin Schröder aus Süderauerdorf (Zahl 50), Manfred Nastaly aus Glückstadt (Zahl 50), Barbara Ostmeier (LSV-Vorstandsmitglied) und Dr. Bernd Brandes-Druba, (Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein)

Kreisübergreifende Sportentwicklungsplanung – Abschlussbericht übergeben!

Seit 2018 befasste sich eine Steuerungsgruppe der drei Kreissportverbände Steinburg, Dithmarschen und Rendsburg/Eckernförde mit einer kreisübergreifenden Sportentwicklungsplanung (SEP). Dies Leuchtturmprojekt wurde im Mai 2019 angestoßen und über drei Jahre hinweg wissenschaftlich durch das Potsdamer Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) begleitet.

Am 6. Oktober wurde in Hanerau-Hademarschen der Abschlussbericht übergeben. Neben einer großangelegten Bevölkerungsbefragung in 38 Kommunen der Ämter Schenefeld, Mittelholstein und Mitteldithmarschen, gehörten auch Befragungen der ansässigen Schulen, Kitas und Vereine sowie die Erstellung eines Sportstättenkatasters zum Aufgabenbereich des INSPO. Die Ergebnisse des 316-Seiten starken Abschlussberichtes münden in Handlungsempfehlungen ein. Vorrangig, so das Resümee des Instituts, sollte für die drei Kreissportverbände die Einstellung eines sogenannten Sportkoordinierenden sein, der als Schnittstelle für alle an Sport, Bewegung und Gesundheit beteiligten Agierenden den Umsetzungsprozess der Sportentwicklungsplanung begleitet. Auch die Kooperation zwischen Schulen, Kindertagesstätten und Vereinen wird eine Aufgabe sein, um die sich auch verstärkt die Kreissportverbände kümmern werden.

Der komplette Abschlussbericht ist auch hier nachzulesen.

SEP Übergabe

Die SEP-Steuerungsgruppe nimmt den Abschlussbericht entgegen. (V.l.n.r.): Hans-Jürgen von Hemm (Beauftragter des Kreissportverbandes Dithmarschen), Martin Harders (Kreistagsabgeordneter Rendsburg-Eckernförde), Konstantin Pape (INSPO), Maren Schümann (2. Vorsitzende Sportverband Kreis Steinburg), Bastian Jacobsen (Referent für Sport- und Vereinsentwicklung KSV Rendsburg-Eckernförde) und Ekkehard Krull (1. Vorsitzende KSV Rendsburg-Eckernförde)

Zeitungsausschnitt Mini-Sportabzeichen
Computerspiele und Bewegung

Die Moin Ausgabe No. 4 – April 2022

Kreisübergreifende Sportentwicklungsplanung: Bevölkerung in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen und Steinburg wird zum Sport- und Bewegungsverhalten befragt

 

In welche Richtung entwickelt sich der Sport in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen und Steinburg? Wo sehen die an Sport, Bewegung und Gesundheit interessierten Bürgerinnen und Bürger zukünftig noch Verbesserungspotenziale? Welche Handlungsbedarfe und Entwicklungsmög-lichkeiten haben Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten? Diese und viele andere Fragen ste-hen im Zentrum der kreisübergreifenden Sportentwicklungsplanung, die vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam wis-senschaftlich begleitet wird.

Hierzu laden der Kreissportverband Rendsburg-Eckernförde, der Kreissportverband Dithmarschen und der Sportverband Kreis Steinburg gemeinsam zu einer Pressekonferenz am Donnerstag, den 02. September 2021, ab 10 Uhr im Vereinsheim des SV Grün-Weiß Todenbüttel im Turnerweg 5 in 24819 Todenbüttel ein. Im Rahmen der Pressekonferenz wird das Team des INSPO unter der wissenschaftli-chen Leitung von Prof. Dr. Michael Barsuhn das Planungsverfahren vorstellen und auf Mitwirkungsmög-lichkeiten wie Befragungen und Workshops aufmerksam machen. Die Veranstaltung bildet zugleich den Startschuss für die umfassende Sportverhaltensstudie, die durch das INSPO im Rahmen der Sportent-wicklungsplanung durchgeführt wird. So erhalten 4.500 per Zufallsziehung ausgewählte Bürgerinnen und Bürger im September auf dem Postweg einen Fragebogen zu ihrem Sport- und Bewegungsverhal-ten. Prof. Barsuhn vom INSPO betont, dass eine effektive Planung die lokalen Wünsche und Bedürf-nisse der Menschen berücksichtigen müsse: „Viele Menschen sind heutzutage sportlich aktiv, aber nicht mehr nur im Sportverein, sondern oftmals auch selbst organisiert beim Joggen oder Radfahren. Deshalb fragen wir im Bürgerfragebogen ganz konkret nach unterschiedlichen Sport- und Bewegungsformen, Anbietern und den tatsächlich genutzten Sport- und Bewegungsräumen.“ Kinder und Jugendliche dür-fen sich beim Ausfüllen der Fragebögen natürlich Unterstützung von den Eltern holen.
Neben den Bürgerinnen und Bürgern werden auch alle Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten der Kreise in den Planungsprozess einbezogen. Die Befragung der Sportvereine hat bereits erfolg-reich stattgefunden, die Schulen und Kindertagesstätten werden parallel zur Bevölkerung befragt. In spezifischen Fragebögen werden die Institutionen gebeten, Stellung zu beziehen zu Beständen und Bedarfen, zu Entwicklungspotenzialen sowie möglichen Herausforderungen im Kontext ihrer sportli-chen Entwicklung. „Integrierte Sportentwicklungsplanung bedeutet für uns die Beteiligung vieler Ak-teure: die Sport treibenden Institutionen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger, die nicht im Verein organisiert sind. Nur wenn wir von Anfang an deren Belange und Bedarfe kennen und berücksichtigen können, lässt sich eine integrierte Sportentwicklungsplanung für unsere Kreise erreichen“, zeigt sich der Referent für Sport- und Vereinsentwicklung des Kreissportverbandes Rendsburg-Eckernförde Bastian Jacobsen überzeugt und ermuntert alle Angesprochenen zur Beteiligung.

Die Ergebnisse der empirischen Analysen bilden die Basis für die im Anschluss stattfindende koopera-tive Planungsphase. Im Rahmen von Workshops werden die wissenschaftlichen Ergebnisse den Ex-pert*innen aus Sportvereinen, den Vertreter*innen der beteiligten Institutionen sowie den Fachverwal-tungen und der Politik vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt.

Hinweis:
Bei Fragen an das Forschungsteam des Instituts für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) wenden Sie sich bitte an den wissenschaftlichen Leiter Herrn Prof. Dr. Barsuhn (barsuhn@inspo-sportentwicklungsplanung.de) bzw. an den Projektleiter Herrn Konstantin H. Pape (pape@inspo-sport-entwicklungsplanung.de).
Vonseiten der Kreissportverbände steht Ihnen bei Rückfragen stellvertretend der Referent für Sport- und Vereinsentwicklung des Kreissportverbandes Rendsburg-Eckernförde Bastian Jacobsen (Mail:info@ksv-rd-eck.dev, Tel: 04331-27105) gerne zur Verfügung.